Verein Freunde des Funi Grindelwald stellt Aktivitäten zurück

Wie man unschwer nun im Dorf festellen kann hat der Bau der Überbauung Bergwelt begonnen. Bis zuletzt hat der Verein versucht mit dem Baubeginn auch eine Lösung für das Trassee des Funi zu finden. Nachdem im letzten Jahr das Projekt Bergwelt nochmals eine Projektänderung erfahren hatte konnte man sich mit der Bauherrschaft mindestens so weit einigen, dass die auf der Parzellengrenze zum Funi Trassee zu stehen kommende Wand so ausgeführt wird, dass bei einer späteren Realisierung des Funi an diese angebaut werden kann und keine hangsichernden Massnahmen das Funi Trassee durchqueren.

Leider ist es nicht gelungen mit der Bauherrschaft, aber auch mit der Gemeinde zusammen eine Lösung zu finden, dass mindestens im unteren Bereich der Talstation gewisse vorbereitende Bauten bereits realisiert werden konnten, da der politische Willen als auch die notwendigen Einverständnisse der Nachbarn fehlten.

Zuletzt hatte man noch eine Variante mit Förderbänder und Rolltreppen vorgeschlagen, welche auch die obersten Häuser der Überbauung Bergwelt erschliessen konnten, jedoch auch diese Variante fiel nicht auf fruchtbaren Boden.

Seit der Einigung zwischen der Gemeinde und der Bauherrschaft der Bergwelt über die Pistenverlegung hat sich klar herausgestellt, dass der Funi im untersten Teil mehrheitlich unterirdisch geführt werden muss. Auch das im letzten Jahr aufgelegte Mitwirkungsverfahren in Sachen Pistenverlegung wurde bis heute nicht zur Abstimmung gebracht. Das Nebeneinander von, - Einfahrt Bergwelt - Talstation Funi - Fussweg - Pistenende - und Parkplätzen des Hotel Schönegg welche auf auf dem Funi Trassee sind - kommt nun einem gordischen Knoten gleich, welcher schwierig zu lösen sein wird.

Da die Gemeinde den Budgetposten für das Funi bereits im vorletzten Jahr aus dem Finanzplan bis 2016 heraus genommen hat, mit der Überbauung Baer, den Vorhaben der Jungfraubahnen absorbiert ist, sieht der Verein Freunde des Funi Grindelwald bis auf weiteres keine Möglichkeit, das Projekt Funi in den nächsten Jahren zu realisieren.

Der Verein wird sich auch nicht auflösen und weiterhin ein wachsames Auge auf das nach wie vor im Zonenplan ausgeschiedene Trassee für das Funi haben, damit evtl. zu einem späteren Zeitpunkt wenigstes der Platz noch zur Verfügung steht. Zusammen mit den über 280 Mitgliedern des Vereines sind wir nach wie vor überzeugt, dass das einmalige Gebiet des Bodmi eine bessere Anbindung und Erschliessung zum Dorf verdient hat. Es bleibt abzuwarten, ob je einmal der Funi realisiert werden kann, sicher sind nur zwei Sachen, einerseits, dass wir mit dem Bau der Bergwelt nun eine einmalige Chance verpasst haben mit der gleichen Baustelle zusammen einen Grossteil zu realisieren und andererseits, dass es zwischen Bergwelt und Schönegg nicht einfacher und billiger wird dies zu realisieren. Schade!